06.10.2011

Aus dem Tagebuch eines Genies II


Was tatsächlich geschah:
Dr. Anne Stross blickte auf, als sich die Tür zu ihrem Büro öffnete. Erleichtert nickte sie ihrem Gast zu. „Dr. Babbis." Sie seufzte.
Der junge Wissenschaftler trat langsam ein, ließ die Tür hinter sich wieder zugleiten. „Sie wollten mich sprechen?" fragte er mißtrauisch.
Anne nickte, legte ihr Datenpad zur Seite und faltete die Hände vor sich auf dem Schreibtisch. „Lieutenant Markham ist mit einer Gruppe Erethianer zum Mond hochgeflogen. Ich wußte nicht, ob Sie sich das Datum gemerkt hatten."
Hatte ich." Babbis nickte, hob leicht die Brauen.
Anne sah ihn ernst an. „Ich muß zugeben, ich mache mir ein bißchen Sorgen darum, daß Sie sich vielleicht ... etwas viel zumuten. Das ganze wird kein Pappenstiel. Wenn es nicht klappen sollte, werde ich Markham natürlich sofort zurückholen. Solange Major Uruhk sich noch auf der Prometheus befindet ..."
Das wird nicht nötig sein", entgegnete Babbis.
Auf Annes Stirn wuchs eine steile Falte.
Seit der Besprechung, bei der natürlich davon ausgegangen worden war, daß die Antikerin so schnell wie möglich wieder in Vineta sein und zumindest die Tor-Flüge würde übernehmen können, waren zehn Tage vergangen. Zehn Tage, in denen sie keinerlei Kontakt mehr zur Prometheus gehabt hatten. Woran auch immer es liegen mochte, sie wußte es nicht zu sagen.
Babbis aber hatte geradezu auf der Einhaltung dieses Termins bestanden, als müsse er sich selbst etwas beweisen. Vielleicht war das auch tatsächlich so, Anne wußte es nicht zu sagen. Auf jeden Fall aber mutete der junge Mann sich in ihren Augen etwas viel zu, wenn er tatsächlich seine eigenen Forschungen noch weiter verfolgen wollte, neben seiner Arbeit für Spitzbart und den Flugdiensten für die Außenteams, die Major Uruhk gemeinsam mit Markham zusammengestellt hatte, bevor sie wieder zurückgekehrt war auf das Schiff.
Ich brauche noch Ihren letzten Bericht, Dr. Babbis", wechselte Anne jetzt das Thema.
Babbis sah sie stirnrunzelnd an. „Den letzten Bericht?" fragte er etwas irritiert.
Anne nickte. „Wir waren doch überein gekommen, daß wir weiter vorgehen wie bisher auf Atlantis. Und das bedeutet, für jeden Einsatz werden von allen Beteiligten Berichte verfaßt. Ich würde den Ihren gern bis heute abend noch in Händen halten, wenn möglich."
Babbis atmete tief ein. „Aber ... ich war nur Chauffeur für Williams, ebenso wie heute."
Trotzdem. Es muß nicht viel sein. Aber ich würde auch gern die Wurmlöcher im Auge behalten. Sie wissen, was Major Uruhk dazu meinte, als sie sich das Tor noch einmal angesehen hat vor ihrem Abflug."
Babbis kniff die Lippen zusammen, zupfte nervös an seinem Ohrläppchen. Doch schließlich nickte er.
  Natürlich würde er sich erinnern können. Er war ja der einzige, der wirklich mit der Antikerin zusammenarbeitete. Nicht daß es an anderen interessierten Kandidaten gemangelt hätte, aber Vashtu Uruhk hatte ihre Wahl, gerade was das Tor betraf, damit begründet, daß Babbis bereits halbwegs eingearbeitet war in die Materie und auch mit den Werkzeugen umzugehen wußte, die sie aus einer Gerätekammer, die sonstwo verborgen war, hergeschafft hatte.
Insofern hatte sie natürlich recht. Außerdem waren sie beide ein eingespieltes Team. Kein Wunder also, daß die Antikerin auf ihn bestand. Auch wenn es sicherlich einfacher für alle Beteiligten, abgesehen von Babbis selbst, gewesen wäre, hätte sie jemand anderen eingearbeitet.
Wir sollten das Tor austauschen, ja ich erinnere mich", antwortete der junge Wissenschaftler.
Anne nickte befriedigt.
Ich werde mir das Gate noch einmal ansehen, sobald ich Zeit habe", fuhr Babbis fort.
Anne hob den Kopf wieder. „Dr. Babbis, Sie werden wenig genug Zeit haben, glauben Sie mir. Williams will heute noch einmal nach P1V-121, um erneut zu verhandeln. Das allein wird Sie schon Zeit kosten. Sie wollten doch auch noch an den Planetenkillern ... Habe ich das eigentlich richtig verstanden, was Sie tun wollten? Planetenkiller zur Energiegewinnung nutzen, um auch die bisher nicht aktivierten Bereiche der Stadt hochfahren zu können?"
Wenn Sie Major Uruhk hier haben wollen, müssen wir den Schild hochfahren und im Dauerbetrieb laufen lassen", entgegnete er im schulmeisterlichen Tonfall. „Die Naquadah-Generatoren geben aber nicht genug Energie dafür. Die PKs dagegen ... Nun, Sie haben gesehen, was sie auf diesem Planeten angerichtet haben, Dr. Stross. Und sie können noch wesentlich mehr. Der PK, der irgendwie in die Milchstraße gekommen ist, hat erst einen Planeten in Scheiben geschnitten und ist dann explodiert und hat das Tor auf diesem Himmelskörper zerstört. Wenn wir eine Energiequelle gewinnen können, die so stark ist, sind wir für eine Weile relativ unabhängig von ZPMs, wenn ein PK natürlich auch nicht annähernd die Energie speichern oder hergeben kann, die ein Kristall liefert."
Anne nickte nachdenklich.
Also hatte sie doch richtig gehört. Die Frage war eher, würde Vineta einen überforderten und sicher sehr gestreßten Babbis, der an explosiven Planetenkillern arbeitete, überleben, oder sollte sie ihm die Forschung zunächst einmal streichen. Sie war sich da im Moment nicht so ganz sicher, mußte sie zugeben.
Lieutenant Markham wird ja auch nicht allzu lange fortbleiben, wie es in der Besprechung hieß. Der Mond ist ja nicht so groß." Babbis rückte seine Brille zurecht, warf dann einen Blick auf seine Armbanduhr. „Wann will Williams durchs Tor?"
In zwei Stunden." Anne zögerte immer noch. „Ich könnte mit Dr. Spitzbart reden, damit er Sie vom Dienst in seinem Labor freistellt", schlug sie schließlich vor.
Das wird nicht nötig sein." Babbis lächelte sie hochmütig an und nickte. „Wenn Sie also sonst nichts mehr haben, würde ich mich jetzt gern vorbereiten."
Anne nickte, sah ihm zweifelnd nach.
Irgendwie beschlich sie das Gefühl, sie sollte Markham doch wieder zurückholen und die Sache mit dem Mond aussetzen, zumindest solange, bis die Antikerin wieder in Vineta war. Dann hätten sie zumindest drei Piloten.

***

Dr. Walter Spitzbart öffnete die Tür zum Büro seines Assistenten, warf einen Blick hinein und runzelte die Stirn. „Dr. Babbis?" fragte er schließlich.
Der junge Mann richtete sich auf und blinzelte irritiert in seine Richtung. „Ja?"
Spitzbart trat zögernd ein und sah sich aufmerksam um, ehe er seine Aufmerksamkeit wieder auf Babbis richtete. „Haben Sie vergessen, daß wir heute die Testreihen durchführen wollten?" fragte er schließlich, den Blick unverwandt auf einen schwarzen Würfel auf dem Schreibtisch des jungen Mannes gerichtet.
Babbis' Wangen röteten sich leicht. „Ich muß gleich Sergeant Williams durch das Tor fliegen, Sir", antwortete er, riß ungeduldig am Kabel seines Laptops.
Spitzbart musterte nun wieder ihn. „Das hätten Sie mir eher sagen können. Dann hätten wir die Experimente vertagt", entgegnete er dann. „Was machen Sie da?"
Babbis zerrte weiter an dem Laptop. Mit einem häßlichen Laut riß das Kabel und etwas polterte auf den Boden unter dem Schreibtisch. Von der Wucht noch weitergetragen, rutschte das Teil bis fast vor Spitzbarts Füße.
Der betrachtete es aufmerksam, sah dann wieder auf. „Falls Sie das Akku suchen, es liegt hier." Er bückte sich und hob es auf. Ein Teil des Kabels hing noch, wie ein Rattenschwanz, an dem kleinen eckigen Teil.
Babbis' Gesicht verfärbte sich noch weiter. Der Laptop polterte wieder auf den Schreibtisch zurück.
  „Was haben Sie eigentlich vor?" Spitzbart sah wieder auf, hielt ihm den Akku auffordernd hin. „Wozu brauchen Sie den Laptop?"
Ich ..." Babbis schloß den Mund wieder und schluckte sichtlich. „Es ... äh ... Ich wollte während des Wartens auf dem Planeten noch ein wenig arbeiten."
Spitzbart runzelte die Stirn, strich sich mit der freien Hand über seinen gewaltigen Schnurbart. „Und warum reißen Sie das Akku aus dem Gehäuse?"
Weil ... es sollte regelmäßig ausgewechselt werden." Babbis schnappte sich jetzt doch wieder den tragbaren Computer. „Wenn Sie mich jetzt entschuldigen würden. Ich denke, länger als drei Stunden werde ich nicht weg sein. Dann können wir immer noch die Experimente durchführen."
Spitzbart nickte nachdenklich, wog das Akku in seiner Hand. „Wenn es Ihnen zuviel wird ... ?"
Es wird mir nicht zuviel!" herrschte Babbis ihn an und marschierte wutschnaubend aus dem Büro, einen sehr nachdenklichen Spitzbart zurücklassend.

***

Sergeant Williams maß ungeduldig immer wieder die Breite des Ganges, bis er endlich aufblickte und den Vermißten auf sich zukommen sah. Sofort verfinsterte sich sein Gesicht.
Dr. Babbis, Sie sind überfällig!" herrschte er den jungen Wissenschaftler an.
Babbis schüttelte nur unwillig den Kopf, wollte sich an ihm vorbei in den bereitstehenden Jumper drängen. Doch der hochgewachsene Marine verstellte ihm den Weg. „Wir müssen pünktlich bei den Verhandlungen sein, Doc! Es kann nicht angehen, daß Sie ... Wieso schleppen Sie einen Laptop mit sich herum?"
Babbis drängte sich nun doch an ihm vorbei und trat eiligen Schrittes in den bereitstehenden Jumper, in dem sich schon der Rest des Teams befand, das er auf den Planeten bringen sollte. Der Erethianer und die beiden Wissenschaftler wechselten vielsagende Blicke, als Williams an ihnen vorbeimarschierte, während die Heckluke sich bereits schloß.
Doc, verdammt!" herrschte der Marine Babbis an, kaum daß er das Cockpit betreten hatte. „Was denken Sie sich denn dabei? Wir hatten doch gestern abgemacht ..."
Ich weiß, was wir abgemacht hatten", knurrte der junge Wissenschaftler, ließ den Jumper abheben und sacht aus der Base schweben. „Ich bin im Moment nur eben etwas ... Spitzbart und Stross haben mir aufgehalten."
Williams ließ sich auf dem Copilotensitz nieder, starrte den Jüngeren nieder, versuchte es zumindest. Doch der ließ sich im Moment nichts anmerken, konzentrierte sich vollkommen auf seinen Flug.
So geht es aber nicht", begehrte der Marine schließlich wieder auf. „Wir müssen pünktlich zu den Verhandlungen erscheinen, sonst brauchen wir uns auf dem Planeten gar nicht mehr sehen lassen. Die Typen sind ein bißchen eigen."
Babbis nickte unwillig, nahm etwas Schub weg, als er sich dem Zentralturm näherte.
Das wird heute sowieso lange genug dauern", fuhr Williams fort. „Und passen Sie, um Himmels Willen, auf, daß auch ja keiner den Jumper sieht. Gehen Sie sofort auf Tarnung, sobald wir durch das Tor sind."
Babbis blinzelte, wechselte einen kurzen Blick mit dem Marine. „Was meinen Sie mit, es wird lange genug dauern?" fragte er dann.
Williams lehnte sich zurück. „Ein paar Stunden mindestens."
Drei Stunden!" Babbis' Stimme klang bestimmt.
Der Jumper glitt durch die große Eingangsluke direkt in den Torraum hinein. Das Dach schrammte unsanft über die obere Metallschiene.
Der Marine richtete sich wieder auf. „Was?"
Der junge Wissenschaftler nickte ernst. „Ich habe noch Arbeit. Drei Stunden, Sergeant. Wenn Sie dann nicht wieder am Landeplatz sind, fliege ich ohne Sie zurück."
Der Jumper blieb vor dem aktivierten Tor in der Luft hängen. Babbis lehnte sich zurück und ließ die Kontrollen los.
Sind Sie irre? Drei Stunden? Das reicht doch gerade für die Zeremonien bei den Omaniern!"
Dann sollten die ihre Zeremonien etwas beschleunigen. Mehr als drei Stunden kann ich Ihnen nicht zugestehen, Sergeant, tut mir leid."
Das Wurmloch saugte sie auf.

***

Peter blickte unwillig von seinem Notebook auf, als sein Palmtop plötzlich begann, eine lustige Melodie zu spielen.
Drei Stunden waren um, doch von Williams und seiner Mannschaft war nichts zu sehen.
Fünf Minuten", murmelte Peter leicht verärgert.
Für was hielt ihn dieser Jarhead eigentlich? Er mimte schließlich nur den Chauffeur für andere Teams, weil sonst niemand da war, der hätte einspringen können und Markham ja unbedingt diese dämliche Expedition zum Mond hatte starten müssen.
Peter kniff die Lippen zusammen, starrte angestrengt auf den Bildschirm hinunter, den er auf den Knien ballancierte, und versuchte sich auf die letzten Ergebnisse seiner PK-Forschung zu konzentrieren. Aber das wollte ihm natürlich nicht gelingen.
Wieder blickte er auf, starrte aus dem großen Frontfenster.
Wenn er Spitzbart nicht bei dessen Experimenten half, konnte es gut sein, daß er auch wieder aus dem Stab befördert wurde. Immerhin war er nur zum Stellverteter des Deutschen geworden, weil dieser ihn als Assistenten wollte. Wenn er sich jetzt aber aus den Forschungen ausklinkte, war es gut möglich, daß Spitzbart sich einen anderen suchen würde. Auswahl hatte er immerhin genug.
Leise vor sich hinfluchend schaltete Peter den Laptop aus und legte ihn zurück auf den Sitz hinter sich. Dann konzentrierte er sich wieder auf das, was vor dem großen Frontfenster geschah. Doch leider geschah rein gar nichts.
Und jetzt?
Er hatte Williams klar und deutlich gesagt, daß ihnen nur drei Stunden blieben. Immerhin hatte er auch noch etwas anderes zu tun, als andere SG-Teams durch das Tor auf fremde Welten zu bugsieren. Er empfand es sogar als sehr hilfsbereit, was er tat. Immerhin hätte er sich auch weigern können, allein als Pilot zu dienen, solange Vashtu noch nicht von der Prometheus zurückgekehrt war und Markham seine Expedition durchführte.
Peter entschloß sich, nachdem er einen Blick auf den jumperinternen Detektor geworfen hatte.
Es reichte!
Er schloß die Heckluke und konzentrierte sich darauf, die Maschinen hochzufahren. Dann hob er ab, noch immer voll auf den Detektor konzentriert.
Er würde Williams abholen. Sollte der seine Verhandlungen an anderer Stelle fortsetzen, das war ihm gleich. Er mußte zurück nach Vineta, und zwar dringend!
Peter ließ den Tarnmodus fallen, beschleunigte und hielt auf die kleine Stadt zu, in der Williams mit den Omaniern über einen möglichen Handel nachdachte.
Die Gebäude waren recht niedrig und als Flachdächer gebaut, mit großen Dachterrassen. Offenbar konnte es hier auch einmal recht warm werden, fand Peter, der solche Bauweisen eigentlich aus Wüsten- und Halbwüstengegenden auf der Erde kannte.
Ein großer Platz lag zentral, bestens geeignet für den Jumper.
Einige Menschen, in fremdartige Stoffe und weite Kleidung gehüllt, sahen zu ihm auf. Dann ging plötzlich das Geschrei los, als er den Gleiter tiefer gehen ließ und auf dem zentralen Platz landete.
Peter war verwirrt, dann aber ging ihm auf, daß er gerade einen Fehler beging.
Hatte Williams nicht etwas davon gesagt, er solle den Jumper ja nicht zeigen?
Peter biß sich auf die Lippen. Und wenn schon! Er hatte dem Marine lange genug Zeit gegeben.
Pfeile hagelten gegen das Chassis und die Frontscheibe.
Peter blinzelte, dann aktivierte er sein Funkgerät. „Sergeant, ich bin auf einem Platz in der Stadt, um Sie abzuholen. Es wäre sehr nett, wenn Sie rasch kommen würden."

***

Mam, bei allem Respekt", erklärte Williams mit wütend blitzenden Augen, „aber das, was Dr. Babbis heute getan hat ... Es ist ... höchst hinderlich für Verhandlungen, wie wir sie im Moment durchführem müssen! Ich habe ihm klar und deutlich gesagt, daß die Omanier jeglicher Technik, die die ihre übersteigt, sehr mißtrauen und jeden sofort angreifen, der sich mit einer solchen Technik zeigt. Dr. Babbis hatte die klare Anweisung, den Jumper auf gar keinen Fall zu enttarnen. Und doch hat er es getan! Wissen Sie eigentlich, was wir anstellen mußten, um überhaupt wieder an Bord zu kommen? Ich bin nicht sicher, ob die Omanier uns je wieder ... an den Verhandlungstisch zurückbitten werden. Außerdem war es in meinen Augen eine sinnlose Verschwendung von Munition, sich den Weg freizuschießen. Und die Zeitvorgabe von Dr. Babbis war einfnach lächerlich. Ich sagte ihm klar und deutlich, daß ich mehr als drei Stunden brauchen würde, aber er ließ nicht mit sich reden. Für mich hat er uns einen möglichen Verbündeten gekostet, Mam. Vielleicht sogar einen sehr wichtigen Verbündeten. Immerhin waren die Omanier bereit, uns gegen ein bißchen Hilfe reichlich Saatgut zur Verfügung zu stellen. Und Dr. Lacroux meinte, dieses Saatgut wäre sogar noch besser als das, was Major Uruhk von ihrem ersten Einsatz mitgebracht hat."
Anne lauschte den Worten des Marines. Schließlich entließ sie das SG-Team und seufzte schwer.
Offensichtlich hatten sie sich selbst einen Bärendienst erwiesen, als sie Babbis als einzigen Piloten zuließ, während die beiden anderen nicht in Reichweite waren. Sie würde sich den jungen Wissenschaftler wohl noch einmal zur Brust nehmen müssen.
Anne schüttelte in stummer Verzweiflung den Kopf. Ein paar Tage, mehr nicht. Selbst jemand wie Babbis müßte sein Ego doch weit genug zurückschrauben können, um diese paar Tage allein durchzustehen! Aber da war sie sich plötzlich gar nicht mehr so sicher.

TBC ...

2 Kommentare:

  1. Hi!
    Bevor ich das wieder vergesse schreibe ich jetzt mal schnell eine Kleinigkeit, auch wenn ich eigentlich was für die FH machen müsste. Aber ich habe auch gerade schon eine FF weiter geschrieben (vor der ich schon Ewigkeiten hänge und die einfach nicht vorangehen will), nur um mich davor zu drücken *pfeif*
    Nachdem mir zuerst die Exkursion dazwischen gekommen ist, habe ich das neue Kapitel am Wochenende auch mal endlich gelesen :)
    Also irgendwie ... hat Babbis die Sicht der Dinge um 180° gewendet dargestellt xD
    In Wirklichkeit scheint er sich ja echt viel zu viel aufzuhalsen und wird mit der Menge an Arbeit ja kaum noch fertig.
    Und dann versaut er auch noch die Gespräche mit einem möglichen Handelspartner, weil er einfach so ungeduldig ist und zurück in die Stadt will.
    Na das kann ja noch heiter werden, wenn er nicht langsam mal einsieht, dass er sich gar nicht beweisen muss, sondern stattdessen einfach nur ganz normal seine Arbeit erledigen soll bzw. wenn Vashtu nicht langsam mal wieder ein Lebenszeichen von sich gibt und nach Vineta zurückkehrt.
    Ich bin sehr gespannt, das kann ja echt noch heiter werden :D
    LG Sabrina

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  2. Ist vollkommen okay, wenn du keine Zeit hast - wie auch ich im Moment *schäm*. Ich fürchte, der heutige Post wird der letzte vor Weihnachten. Wir werden sehen ...

    Jaja, der gute Babbis, isser nich ein Herzchen? Da hält sich einer wirklich für Superman. Ehrlich gesagt, teilweise hing ich seinerzeit heftigst beim Schreiben, andererseits hatte ich aber auch meinen Spaß dabei, wie Peter denn wohl den anderen den Tag vermiesen kann.

    Dank dir für den Kommentar!

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