03.10.2009

Vashtu VIII

Eine Woche später

Als sie die Tür öffnete, wich sie unwillkürlich einen Schritt zurück. Sheppard stand draußen auf dem Gang, grinste sie freundlich an und hob eine braune Tüte. „Darf ich reinkommen? Ich habe auch etwas mitgebracht."
Vashtu zögerte einen Moment, dann trat sie zur Seite und ließ ihn passieren. Stirnrunzelnd beobachtete sie dann, wie er die Gegenstände auf einem der Tische zusammenschob und seine Papiertüte darauf abstellte.
„Zwar kein Candlelight-Dinner, aber immerhin. Truthahnsandwiches, frisch aus der Kantine." Er legte je eine verpackte und belegte Brotscheibe auf jede Seite des Tisches, stellte noch zwei Halbliter-Wasserflaschen dazu. Kritisch beäugte er sein Werk, ehe er wieder aufsah. „Das Mahl ist gerichtet."
Vashtu neigte den Kopf leicht zur Seite, kreuzte die Arme vor der Brust und nickte. „Und womit habe ich das verdient?"
Sheppard zuckte mit den Schultern, zog sich einen der Bürostühle heran und flätzte sich hinein, die langen Beine weit vor sich ausgestreckt, die Knöchel übereinander geschlagen. „Ich hatte Hunger und dachte, du könntest auch etwas vertragen."
Vashtu nickte wieder, zögerte aber noch, ehe sie an den Tisch trat und sich ihr Sandwich nahm.
„Du hast dich ja fast eine Woche nicht mehr blicken lassen", bemerkte Sheppard völlig unvermittelt.
Vashtu legte das Sandwich zurück. „Ich bin beschäftigt."
Er verschränkte die Hände hinter seinem Kopf und streckte sich zu voller Größe. „Das bin ich auch. Aber irgendwann ist Dienstschluß. Ist dir entgangen, daß manche von uns sich danach in der Kantine treffen? Ich hätte mich gefreut, wenn du auch gekommen wärst."
Vashtu zuckte mit den Schultern, wandte sich wieder ihrem Laptop zu und beobachtete, wie die Datenreihen über den Bildschirm rasten.
Er brauchte nicht zu wissen, daß sie sich schämte für das, was sie getan hatte. Sie konnte nur hoffen, daß sie keinen dauerhaften Schaden angerichtet hatte, obwohl sie das ... Sie warf ihm einen verstohlenen Blick zu, preßte die Lippen fest aufeinander.
Warum wurde sie nur das Gefühl nicht los, daß ihre Pheromone nicht mehr wirklich etwas mit seinem Verhalten zu tun hatten? Daß da noch etwas anderes mit hineinspielte?
Er beobachtete sie, schwieg jetzt aber.
Was sollte sie nur tun? Ja, sie war ihm aus dem Weg gegangen, seit er durch das Tor zurückgekommen war. Und eigentlich hatte sie auch das Gefühl gehabt, er suche auch nicht unbedingt ihre Nähe. Zwar hatte er ihr ein paar Nachrichten hinterlassen, aber ...
„Iß wenigstens. Du siehst hungrig aus", sagte er plötzlich, setzte sich auf.
Vashtu zögerte wieder, tat, als habe sie gerade etwas sehr interessantes auf dem Bildschirm entdeckt, bis sie bemerkte, daß er sich von dem Stuhl erheben wollte. Sofort hob sie den Kopf und sah ihn an. „War doch nicht das richtige."
Sheppard hob überrascht die Brauen, ließ sich aber wieder zurück auf den Stuhl sinken.
Irgendwie brachte sie ein zerknirschtes Lächeln zu stande. „Na gut. Dann essen wir zusammen", entschied sie.
Ein Leuchten schien in seine Augen zu treten, und er setzte sich tatsächlich gerade und ordentlich hin. „Der Tisch ist gedeckt."
Noch immer etwas zögernd rollte sie sich einen Stuhl auf die andere Seite des Schreibtisches und setzte sich. Vorsichtig griff sie nach dem, in Folie eingeschweißten Sandwich, packte es aus.
Sheppard auf der anderen Seite tat es ihr nach, biß herzhaft hinein und kaute. Etwas rotes glitzerte in seinem Mundwinkel, und er leckte es mit der Zungenspitze ab, ehe er einen neuen Bissen nahm.
Vashtu beschloß, sich offen und freundlich zu zeigen und dankbar für diese unverhoffte Mahlzeit zu sein, wenn auch nicht mehr.
„Was ist das, Truthahn?" erkundigte sie sich, nachdem sie den ersten Bissen genommen hatte.
Sheppard kaute und schluckte dann, ehe er freudig strahlend antwortete: „Ein großer Vogel. Zu Thanksgiving und zu Weihnachten ist es sozusagen Pflicht, einen Truthahn zu braten. Er wird gefüllt mit ... das kommt auf den Koch an. Und es gibt Süßkartoffeln dazu. Wenn er gut zubereitet wird, ein Gedicht."
Vashtu nickte verständnislos, biß wieder ab.
„Aber du mußt mal Popcorn probieren, am besten im Stadion, wenn es ganz frisch ist", fuhr Sheppard unverblümt fort, griff nach seiner Flasche Wasser. „Das Zeug ist gut." Er trank einen Schluck.
Vashtu nagte mehr an ihrem Sandwich, als daß sie herzhaft zubiß.
Irgendetwas führte er im Schilde. Sie konnte das spüren. Er war zu locker.
Nachdem sie die Hälfte von ihrem Sandwich gegessen hatte, sah sie wieder auf. „Du bist doch nicht hergekommen, um mir von Truthähnen und Popcorn zu erzählen, oder?"
Sheppard wischte sich an einer Serviette die Hände ab und verstaute seinen Abfall wieder in der Papiertüte. „Ronon ist weg", sagte er dann.
Vashtu starrte ihn an. „Weg? Warum?"
Er schien noch Reste seiner Mahlzeit mit der Zunge zwischen den Zähnen zu suchen, so wie sich sein Mund verzog. Dann griff er wieder nach der Wasserflasche und nahm einen Schluck. „Sinngemäß hat er mir gesagt, er würde hier solange nicht bleiben, wie wir meinten, durchgeknallten Ahninnen Unterschlupf bieten zu müssen. Hatte ich schon erwähnt, daß er ... etwas mißgestimmt war über dich?"
Vashtu zuckte mit den Schultern. Ihr fiel nichts dazu ein, aber es war ihr auch gleich - Nein, das war es nicht. Aber sie würde das nicht zugeben!
„Und du bist ihm nicht nach und hast versucht, ihn zu überreden? Immerhin ist er Mitglied deines Teams."
Sheppard verzog das Gesicht zu einer gequälten Grimasse. „Ehrlich gesagt haben mir seine ganzen Drohungen nicht behagt, was passieren würde, wenn ich ihm folgen würde. Irgendwie habe ich doch eine gewisse Abneigung gegen gebrochene Knochen." Er wurde ernst. „Außerdem kann Ronon Dex auf sich selbst aufpassen - hat er in der Vergangenheit wenigstens getan." Er sah wieder auf, mit einem undeutbaren Blick.
Vashtu zuckte mit den Schultern, schob ihm den Rest von ihrem Sandwich zu und erhob sich.
„Ich bin nicht gut in sowas", sagte Sheppard unvermittelt.
Vashtu erstarrte. „In was?"
Er schien ein wenig herumzudrucksen, ehe er antwortete: „Danken fürs Lebenretten und so."
Vashtu nickte. „Kein Problem. Ich habe dich hineingeritten, dann konnte ich auch helfen, dich wieder herauszuholen."
Er schwieg.
Sie wandte sich wieder ihrem Bildschirm zu und hoffte, er würde bald gehen.
„Ich habe mich selbst da hineingeritten", sagte er schließlich. „Ich hätte auf dich hören sollen."
Vashtu seufzte und nickte.
Stille breitete sich zwischen ihnen aus. Drückende Stille, die Vashtu wie eine Wand empfand, hinter der sie sich gut verbergen konnte.
Sie spürte seinen Blick wie brennende Kohlen auf ihrer Haut, doch sie weigerte sich behaarlich, ihn noch einmal anzusehen. Er sollte gehen, ehe sie beide noch mehr Schaden anrichten konnten. Es durfte nicht sein. Sie hatte von Anfang an falsch gehandelt, und sie konnte sich einfach nicht vorstellen, daß sie irgendetwas von dem würde retten können, was sie tief in sich empfand.
„Elizabeth meinte übrigens, sie hätte eine Stellvertreterin für mich, wenn ich mal verschwinden wolle. Du hättest dich so aufgeführt wie ich", sagte er schließlich.
Vashtu nickte, als habe sie nicht zugehört. Tatsächlich aber lauerte sie darauf, seiner Stimme zu lauschen.
„Du hast etwas gut bei ihr, und bei mir auch."
So ging es nicht weiter. Irgendwie mußte sie ihn aus ihrem Labor hinauswerfen. Sie konnte sich auf nichts anderes als seine Anwesenheit konzentrieren, und sie spürte jeden seiner Blicke auf ihrer Haut.
Wenn er also nicht ging, wenn sie freiwillig in die Defensive glitt, dann eben anders.
Sie sah auf und starrte ihn durchdringend an. „Was willst du wirklich, John? Du bist doch weder hergekommen, um mich über Ronons ... Gehen zu informieren, noch um dich zu bedanken. Irgendetwas führst du im Schilde."
Einen Moment lang schien er irritiert, dann hatte er sich wieder im Griff und erhob sich. „Du hast recht. Ich bin aus einem anderen Grund gekommen. Ich wollte dich etwas fragen."
Sie richtete sich auf und kreuzte die Arme vor der Brust.
Er neigte leicht den Kopf, sein Gesicht war ernst geworden. „Willst du in mein SG-Team?"
Jetzt starrte sie ihn verdattert an. „Was?"
Er nickte. „Du bist eine gute Kämpferin, du kannst ... ganz gut fliegen, und du hast Rodney im Griff. Du kennst dich mit den Antiker-Dingern aus und weißt so einiges. Also, mir würde das reichen."
Vashtu schüttelte verwirrt den Kopf. „Ich bin eine Antikerin, John", war das erste, was ihr einfiel.
Er zuckte mit den Schultern. „Naja, ein Grund mehr, dich hier nicht tatenlos sitzen zu lassen. Teyla wird demnächst wieder einsatzbereit sein, dann können wir ausrücken." Seine Worte wurden immer leiser, schließlich verstummte er. „Oder willst du weg von Atlantis?" fragte er dann. In seiner Stimme schwang purer Unglauben.
Vashtus Augen irrten hin und her, ihre Brauen spielten. „Was heißt hier, ich könne ganz gut fliegen? Ich denke, ich bin wenigstens genauso gut wie du." sagte sie schließlich etwas hilflos.
Sheppard hob eine Braue. „Also ... na gut, du bist Han Solo. Aber, hey, Finger weg von den Kontrollen, wenn ich mit dabei bin, es sei denn, ich sage, du sollst fliegen. Ich bin der Teamchef, nicht vergessen." Er hob einen Finger und zwinkerte ihr zu.
Vashtu sah ihn immer noch skeptisch an. Sie wurde das Gefühl nicht los, daß er sie doch wieder ablenkte und etwas vollkommen anderes von ihr gewollt hatte, als er herkam. Aber was das war, konnte sie beim besten Willen nicht sagen.
„Wer ist Han Solo?" Sie schüttelte hilflos den Kopf.
Sheppard richtete sich wieder zu seiner vollen Größe auf. „Ein Filmheld von der Erde. Was sagst du?"
In diesem Moment piepte der Laptop. Er hatte seine Suche beendet.
Vashtus Blick irrte etwas hilflos hin und her. Was sollte sie sagen? Wie sollte sie sich verhalten? Sie hatte keine Ahnung.
Endlich sah sie auf den Bildschirm und erstarrte. Ein freudiges Lächeln erschien auf ihren Lippen.
„Ich habe es geschafft!" Sie blickte auf und strahlte ihn an.
Jetzt war er es, der irritiert aussah. „Was?"
„Ich habe die möglichen Sternentore für die letzte Adresse ausfindig gemacht. Wenn sie noch existieren, könnte irgendwo ein Ladegerät auf uns warten."

Kurz darauf

Elizabeth Weir staunte nicht schlecht, als sie die drei unterschiedlichen Gestalten in ihr Büro treten sah wie Gladiatoren in einem römischen Circus. Colonel Sheppard wirkte zu allem bereit, Vashtu Uruhk strahlte und Rodney McKay studierte aufmerksam einen Computerausdruck.
„Was gibt es?" Weir klickte rasch das Kartenspiel von ihrem Bildschirm und erhob sich.
„Elizabeth, wir haben es." Jetzt strahlte auch Sheppard.
Die Expeditionsleiterin sah ihn verwirrt an.
„Nun ja, um genau zu sein haben wir rund zweihundert Gate-Adressen", setzte McKay hinzu. „Aber eine von ihnen birgt dieses Ladegerät für ZPMs."
Vashtu nickte eifrig. „Ganz genau. Ich habe die Suche deutlich eingrenzen können."
Weir sah einen nach dem anderen nachdenklich an. „Sind Sie sich alle drei darüber im klaren, daß es wieder zu einem ähnlichen Vorfall wie bei der letzten Adresse kommen könnte?"
„Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, daß es noch mehr von diesen merkwürdigen Energiewesen gibt? Wir sind auf zwei gestoßen und mit beiden fertiggeworden. Das Risiko lohnt sich", entgegnete Sheppard.
„Naja, um genau zu sein, wir könnten noch auf hunderte, vielleicht tausende dieser Wesen treffen", berichtigte McKay. „Wir haben noch nicht annähernd eine Ahnung, was uns noch da draußen erwartet." Er erntete einen warnenden Blick des Colonel für diese Worte.
„Die richtige Adresse ist darunter. Und Vashtu hat sie die Quote bereits um über 95 Prozent gesenkt. Also, ich halte das für eine Leistung, die wir honorieren sollten", sagte Sheppard dann.
Weir kreuzte die Arme vor der Brust und neigte den Kopf zweifelnd zur Seite. „Aber sind Sie sich auch sicher, daß Atlantis dieses Risiko tragen sollte? Colonel, Sie sollten noch einmal darüber nachdenken."
McKay runzelte die Stirn. „Elizabeth, denken Sie doch einmal daran, was wir gewinnen würden. Keine Energiesorgen mehr. Ein Ladegerät, mit dem wir auch das ZPM, das während unserer Reise hierher erschöpft wurde, wieder aufladen können. Die Daedalus ..."
Weir hob die Hände, musterte jeden der Drei aufmerksam. Dann blieb ihr Blick an Vashtu hängen. „Sie haben es also doch nicht aufgegeben. Was sagen Sie denn dazu?"
Die Antikerin preßte kurz die Lippen aufeinander, zuckte mit den Schultern. „Ich denke, das Risiko ist es wert. Natürlich ist es immer noch eine Menge Arbeit, aber immerhin ... Sie wären Ihre Energiesorgen los und ich könnte ... ich hätte ..." Sie verstummte.
Weir nickte nachdenklich, sah wieder zu ihren beiden Stabsmitgliedern hoch. „Also gut, versuchen Sie es."

Drei Tage später

Aus dem Hyperraum tauchte ein gewaltiges Schiff auf, dessen Triebwerke immer wieder aussetzten. In der Finsternis des Alls kaum auszumachen nahm es Kurs auf einen nahen Planeten, während die Triebwerke weiter stotterten.
Auf dem Planeten öffnete sich gerade das Stargate und ein Puddlejumper kam hindurch geflogen, ging sofort in den Tarnmodus und verschwand am Himmel. Niemand hatte etwas bemerkt, und das Wraith-Basisschiff war noch zu weit entfernt für die Sensoren des kleinen Gleiters. Selbst wenn die Insassen diese eingesetzt hätten, wäre es ihnen entgangen, was da auf sie zukam.
„Laut den Aussagen von Lornes Team wissen die Bewohner nichts von einem leuchtenden Gerät irgendwo auf ihrem Planeten", faßte McKay gerade den Bericht zusammen, den sie durch Zufall beim Kontrollieren der Gate-Adressen gefunden hatten. „Allerdings sprechen die Vensianer, wie sie sich selbst nennen, von den singenden Bergen."
Sheppard, der am Steuer saß und die Anzeigen im Auge behielt, nickte. „Hört sich doch vielversprechend an."
„Noch vielversprechender wird es, wenn man sich die Energiewerte ansieht", fügte Vashtu hinzu, lehnte sich entspannt zurück. „Ich wette, wir finden eine Höhle in diesen Bergen und wenn wir dort hineingehen, das Ladegerät."
„Hoffen wir es." McKay schloß den Bericht des anderen Teams und stellte seinen Laptop auf den Boden. „Es könnte auch einen anderen Grund haben, warum die Menschen hier meinen, ihre Berge singen. Zum Beispiel einen instabilen Boden."
Vashtu blickte auf die Anzeigen. „Von dem nichts zu sehen ist."
„Ich meine ja nur. Wir sollten nicht in jede Höhle klettern, die wir finden. Wer weiß, ob wir nicht verschüttet werden."
„Immer positiv bleiben, Rodney." Sheppard schmunzelte, warf kurz einen Blick auf sein viertes Teammitglied. Johnson saß stumm und sichtlich eingeschüchtert auf dem vierten Sitz in der Kanzel und schien sich an einen anderen Ort zu wünschen. „Es wird Spaß machen."
Vashtu drehte sich jetzt ebenfalls zu ihrem ehemaligen Bewacher um und runzelte die Stirn. „Keine Sorge, es wird nichts passieren."
McKay kreuzte die Arme vor der Brust und hob das Kinn ein wenig. „Sieht man davon ab, daß dieses Gerät seit zehntausend Jahren Energie aus diesem Planeten zieht, meinen Sie."
„Es läuft doch in so einer Art Sparmodus. Ich denke nicht, daß es dem Planeten viel Energie entzieht, Rodney", entgegnete Sheppard.
Ein kleiner Punkt auf der Anzeige blinkte, wurde rasch größer.„Ich denke, wir sollten allmählich Ausschau nach einem guten Landeplatz halten." Sheppard reckte ein wenig den Hals und blickte auf den dichten Wald hinunter. Am Horizont wuchs mit jeder Sekunde die Gebirgskette, die singenden Berge.
Vashtu erhob sich, um ihre Ausrüstung noch einmal zu überprüfen.Sie war nervös, wenn sie sich vorstellte, was sie hier möglicherweise finden würden. Endlich könnte sie dann einen Platz in Atlantis für sich beanspruchen. Einen Platz, der ihr ein neues Leben ermöglichen würde. Und vielleicht ... Ihr Blick fiel auf Sheppard, und sie wandte sich schnell ab.
„Nimm am besten noch ein paar Reservemagazine für die P-90 mit", hörte sie den Colonel sagen und nickte. Dann schloß sie ihre Überlebensweste sorgsam zu, tastete noch einmal über alle Taschen, ob sie auch gefüllt waren. Sanft, beinahe zärtlich streifte sie dabei die linke Brusttasche, in der der Detektor für alle Fälle auf seinen Einsatz wartete.
Sorgsam kontrollierte sie noch einmal, ob ihre Waffen, die erwähnte P-90 und in einem Holster eine Beretta, auch über volle Magazine verfügten, ob sie auch geladene Reserve-Patronen mitnahm. Dann drehte sie sich von den anderen weg und tastete nach noch etwas anderem.
In den letzten Tagen hatte sie sich des öfteren mit dem neuen Waffenexperten auf Atlantis getroffen, der ihr das eine oder andere verraten hatte. Letzte Nacht war sie dann unbemerkt in die Waffenkammer eingebrochen und sich eine gewisse Menge an C4 und den dazugehörigen Zündern besorgt - für alle Fälle. Sie hoffte zwar, daß sie keine unangenehmen Bekanntschaften haben würden, aber besser, man war für viele Eventualitäten gewappnet.
Der Jumper senkte sich langsam in einem felsigen Gebiet ab, so nahe an der Energieanzeige wie möglich. Einen kurzen Fußmarsch würden sie noch tun müssen, doch für Sheppard war er noch erträglich.
Er landete den Jumper sauber und punktgenau, ließ die Maschinen auslaufen und erhob sich. „Dann los."
Vashtu hatte bereits die Heckklappe geöffnet und stand draußen, die P-90 locker im Arm.
Sheppard kam nicht umhin, ihre Haltung zu bewundern. Wenn es möglich war, und er hatte eigentlich noch nie auf Army-Babes gestanden, gab die Waffe ihr ein noch besseres Aussehen.
Er griff sich seine Waffe und kam die Rampe herunter. Aufmerksam sah er sich um. „Nette Gegend", murmelte er dann.
Im Sonnenuntergang wirkten die dichten Wälder, die sich bis weit zum Horizont erstreckten, wie ein gigantisches Meer voll sacht im Wind wippender Wipfel. Irgendwelche Nadelbäume, Fichten nicht unähnlich.
Er drehte sich zu Vashtu um. „Und?"
Sie hatte den Detektor in einer Hand, stützte mit dem Unterarm die Waffe, und drehte sich langsam zu den schroffen Felshängen vor ihnen. „Dort hinüber", sagte sie nach einer Weile.
Sheppard blickte auf, betrachtete den Schotterweg, wahrscheinlich ein ausgetrocknetes Schmelzwasserbett, genauer. Dann nickte er.
Zumindest von hier konnte er nicht feststellen, daß sie einen schlechten Weg gewählt hatte. Im Gegenteil schien er sogar recht bequem zu sein, nicht zu steil, mit einem relativ festen Untergrund.
„Johnson, Sie bilden die Nachhut, Vashtu, du bleibst mit mir vorn. Rodney", er warf dem Wissenschaftler nur einen langen Blick zu. Der winkte ab und der Colonel nickte. „Dann machen wir uns auf den Weg. Abmarsch."
Er schaltete noch kurz den Tarnmodus des Jumpers ein, dann ging er los, Vashtu neben sich wissend. Doch die Antikerin hielt deutlichen Abstand zu ihm, so daß McKay, wäre er schneller gewesen, durchaus auch noch zwischen ihnen hätte gehen können.
Lässig die P-90 als Armstütze nutzend, wanderte er weiter, betrachtete aufmerksam die Umgebung. Ab und an warf er der Antikerin einen Blick zu. Sie war offensichtlich noch immer auf den kleinen Monitor in ihrer Hand konzentriert und führte sie geradewegs zu dem Ladegerät - zumindest hoffte er das.
Nach gut zehn Minuten Fußmarsch erreichten sie einen hohen und schmalen Höhleneingang.
„Hier müßte es irgendwo sein." Vashtu blickte endlich wieder auf und musterte das schroffe Gestein.
Sheppard tat es ihr nach, hockte sich dann hin und untersuchte auch den Boden vor der Höhle. „Zumindest keine offenkundigen Besucher", meinte er dann, ließ dabei offen, was er meinte, im inzwischen eingetretenen Dämmerlicht gesehen zu haben.
„In solchen Höhlen gibt es immer Getier", ließ McKay sich vernehmen.
Sheppard sah zweifelnd die Felsen hinauf. Auch sie wirkten in dem wenigen Licht recht massiv. Er glaubte nicht, daß ihnen hier irgendetwas bevorstand, zumindest nichts schlimmeres als vielleicht ein paar Fledermäuse.
„Dann gehen wir rein", entschied er, schaltete die Lampe an seiner Waffe ein und legte sie locker an. Vashtu und Johnson taten es ihm nach, während McKay eine Taschenlampe zückte.
„Sind Sie sicher?"
Sheppard nickte, betrat als erster den schmalen Eingang. Der Boden dahinter war leicht abschüssig und mit verrottetem Laub und Nadeln bedeckt. Doch keine Spur irgendwelcher unliebsamer Bewohner.
„Alles in Ordnung, kommt rein", rief er zurück und wartete, bis Vashtu wieder zu ihm aufgeschlossen hatte. Seite an Seite gingen sie weiter, McKay und Johnson hinter sich.
Die Lampen waren allesamt zu schwach, um die gewaltigen Dome der Höhle auszuleuchten. Er bekam nur einen schwachen Eindruck von der Größe der verschiedenen Hallen, wenn er auf die Echos hörte, die sie verursachten.
Es wurde merklich kühler.
„Wir müssen, denke ich, den Höhlen folgen." Vashtu hatte wieder den Detektor gezückt, steckte ihn nun aber wieder ein. „Im Moment bewegen wir uns etwas vom Ladegerät weg. Aber ich glaube, weiter vorn werden wir auf eine andere Höhle stoßen und wieder in die richtige Richtung gehen."
Sheppard schürzte nachdenklich die Lippen, nickte nach einer kleinen Weile. „Hast du es dir inzwischen überlegt?" fragte er schließlich.
Vashtus nächster Schritt knirschte und verursachte einen hallenden, unheimlichen Laut. „Was?"
„Was war das?" McKays Stimme klang aufgeregt.
„Keine Bange, Rodney, nur ein Stein", sagte Sheppard über die Schulter zurück und betrachtete seine Nachbarin forschend. „Ob du in mein Team kommen willst, meine ich. Hast du es dir überlegt?"
Er sah, wie ihre Kiefer sich anspannten. „Ich denke nicht, daß das eine gute Idee wäre", antwortete sie ausweichend.
„Womit sie mehr Verstand beweist als Sie, John", ließ McKay sich wieder vernehmen.
Sheppard hob eine Braue. „Du kannst auch dein eigenes Team haben, wenn du möchtest. Ließe sich einrichten", schlug er vor.
McKay hustete. „Zumindest bis Caldwell wieder auf Atlantis eintrifft, meinen Sie."
Sheppard sah immer noch Vashtu an. „Ich hätte dich wirklich gern dabei. Entweder in meinem Team oder einem eigenen. Und Teyla freut sich schon."
Vashtu blieb unvermittelt stehen, drehte sich zu ihm um und starrte ihn an. „Was? Warum beschließt du so etwas über meinem Kopf hinweg?"
„Du gehörst weder hinter einen Rechner noch in ein Labor. Sicher wirst du dort viel Zeit verbringen. Frag mich, ich weiß, wovon ich rede." Sheppard grinste schief. „Wie ich dir schon gesagt habe, du hättest etwas zu tun."
„Ich halte das nicht für eine so gute Idee. Sie gehört noch nicht einmal ..."
„Mund halten, Rodney - McKay!" Dieser Ruf kam aus zwei Kehlen.
Der Wissenschaftler kreuzte die Arme vor der Brust. „Wenn das kein Beweis ist ... Hören Sie sich doch nur beide an! Sie reden ja sogar zeitgleich."
Statt eines erneuten Ausrufes erntete er für diese Bemerkung zwei wütende Blicke. Dann drehten sie sich wieder um und nahmen ihren Weg erneut auf.
„Was willst du denn sonst tun?" erkundigte Sheppard sich nach einer Weile.
Die Antikerin marschierte weiter, starrte nach vorn, das Gewehr im Anschlag. „Ich weiß es noch nicht. Vielleicht helfe ich Dr. Beckett bei seinen Forschungen."
„Das ist nichts für dich."
„Woher willst du das wissen?"
McKay seufzte und trabte hinter dem Paar her.
„Du hast Abenteurerblut in den Adern. Und was willst du mit deinen Flugkünsten tun? Einmal im Monat zum Festland fliegen? Sehr aufregend!" Sheppard schüttelte den Kopf. „Ich kann jeden guten Kämpfer gebrauchen, den ich finden kann. Warum also sperrst du dich dagegen? Wir ... du könntest ein richtig schönes und abenteuerlustiges Leben führen."
Vashtu warf ihm einen kurzen, fragenden Blick zu. „Bist du das, der da redet, John?"
Sheppard nickte. „Ja, das bin ich", antwortete er, neigte leicht den Kopf, als habe er etwas sehr interessantes gesehen.
„Wir könnten?" Er hörte Skepsis in ihrer Stimme.
„Können Sie das nicht vielleicht besprechen, wenn wir wieder zurück in Atlantis sind?" fragte McKay.
„Nein!" kam unisono wieder eine Antwort zurück.
„Ich habe dir gesagt, daß es mir schwerfällt, darüber zu reden", versuchte Sheppard zu erklären, zog eine Grimasse. „Warum können wir es nicht dabei belassen?"
„Worüber fällt es dir schwer zu sprechen? Über deine Gefühle?"
Das saß!
Er fühlte einen stechenden Schmerz im Herzen und spannte die Kiefer an. Dafür spürte er Vashtus bohrende Blicke auf der ihr zugewandten Seite seines Gesichtes. Doch er antwortete nicht, konzentrierte sich wieder auf ihren Weg.
„Bist du dir überhaupt sicher, ob es wirklich deine Gefühle sind oder nicht vielleicht irgendetwas anderes?" fuhr die Antikerin fort.
Sheppard kniff die Lippen zusammen, um den Schrei, der in seiner Kehle steckte, zu unterdrücken. Warum mußte das alles so verdammt kompliziert sein? Konnte sie das nicht einfach akzeptieren, wie sie sonst fast alles an ihm akzeptiert hatte? Es hatte lange genug gedauert, bis er sich selbst eingestanden hatte, daß da ...
„Hey, da vorn ist was!" mischte McKay sich wieder ein. Seine Stimme klang undeutlich, als würde er kauen.
Sheppard verhielt im Schritt, hob die P-90 an die Wange. Spiegelverkehrt, auf seiner ungeschützten Seite, tat Vashtu es ihm augenblicklich nach.
Vor ihnen schimmerten Lichter, sich bewegende Lichter.
Langsam ging er weiter, die Antikerin an seiner Seite wissend.
„Was ist das?" hörte er Johnson hinter sich wispern.
Dann blieb er verblüfft stehen und ließ die Waffe sinken. „Die kenne ich doch!"
Vor ihnen schwebten in dicken Schwärmen Leuchtkäfer durch die Dunkelheit, umschwirrten sie neugierig.
„Da haben Sie Ihre Energieanzeige. Und jetzt ... " McKay schlug um sich, wich immer weiter zurück und schützte den Energieriegel in seiner Hand.
„Wie wäre es mit teilen?" schlug Sheppard vor, dann erst hörte er das leise, befreiende Lachen und drehte den Kopf.
Vashtu stand, ebenfalls die Waffe gesenkt, an seiner Seite und betrachtete die Leuchtkäfer mit ebenso leuchtenden Augen. Einen Moment lang sah sie aus wie ein kleines Mädchen, das gleich zu tanzen beginnen würde vor Freude.
Sheppard selbst hatte keine unangenehmen Erinnerungen an seine erste Begegnung mit diesen winzigen Energiewesen, wenn auch störende. Schmunzelnd blickte er sich um, bis seine Augen wieder auf die Antikerin trafen, die noch immer erleichtert kicherte.
„Was ist?"
„Wir sind auf dem richtigen Weg!" Sie warf den Kopf in den Nacken, erwiderte dann seinen Blick. „Diese netten kleinen Kameraden befinden sich immer in Gefolgschaft eines Ladegerätes. Das hat Themma mir damals erklärt."
Sheppard hob die Brauen und nickte. Insgeheim schwor er sich, sie einmal sehr ausgiebig zu verhören. Sie schien eine Menge Antiker gekannt zu haben. Und verdächtig viele davon schienen männlich gewesen zu sein.
„Das ist Blödsinn! Diese Dinger fressen Energie", ließ sich McKay vernehmen.
Sheppard drehte sich um, weil ihn etwas an der Stimme irritierte. Und tatsächlich war der Wissenschaftler noch weiter zurückgewichen. Der Colonel runzelte die Stirn.
Vashtu hatte den Detektor wieder aus ihrer Weste geholt und aktiviert. Lächelnd nickte sie. „Hinter ihnen befindet sich eine weitere Energiequelle. Was ich gesagt habe, wir sind auf dem richtigen Weg."
Johnson stand mit offenem Mund da und wußte gar nicht, wohin er zuerst sehen sollte.
Sheppard drehte sich wieder um und leuchtete die Höhle hinter den kleinen leuchtenden Punkten aus, wo sich tiefschwarze Finsternis verbarg. „Ist es noch weit?"
„Nein, nicht sehr. Den größten Teil des Weges haben wir hinter uns."
„Gut, dann weiter."
Weiter an der Seite der Antikerin ging er los. „Rodney, aufschließen", sagte er blind nach hinten.
Die Höhle machte einen Knick, wie Vashtu es gesagt hatte. Und endlich betraten sie einen Gang, in dem es längst nicht so hallte wie weiter vorn. Irgendwie ... er sah künstlich aus.
Vashtu und er leuchteten den Weg vor ihnen aus, und er bemerkte wieder, wie aufmerksam sie das tat. Sie wäre wirklich eine Bereicherung für sein Team ... und für ihn.
Er zwang den letzten Gedanken wieder zurück in die Tiefen seines Geistes. Sie hatte ihm mehr oder minder eine Abfuhr erteilt, warum auch immer. Trotzdem nagte es an ihm.Weit vorn tauchte jetzt wieder ein Lichtschimmer auf, wenn auch deutlich blasser als das, was die Glühkäfer ausgestrahlt hatten. „Noch mehr von ihnen?"
Vashtu schüttelte den Kopf. Plötzlich wirkte sie angespannt. „Das könnte es sein."
Sheppard nickte. Das Licht irritierte ihn, so tief wie sie in den Höhlen steckten. Doch Gott sei Dank gab es kaum Möglichkeiten, sich zu verlaufen. Es schien kein labyrinthisches Geflecht von Gängen zu geben. Die Höhlen hier waren hintereinander angelegt, wie Perlen an einer Schnur.
Der Lichtschimmer wuchs, je näher sie ihm kamen. Was auch immer dieses Licht absonderte, es verbarg sich offenbar hinter einer neuen Biegung und dem Übergang zu einer weiteren Höhle. Hoffentlich würden sie bekommen, was sie wollten.
Er bog um die Ecke und blieb stehen wie angenagelt. Ungläubig starrte er auf das, was sich da vor ihm befand.
Vashtu lachte jetzt wirklich vor Glück und Erleichterung laut und schallend. Dann drehten sie beide sich um und lächelten sich an.
„Wir haben es geschafft!"
Wieder sahen sie sich das an, was auf einem schmalen Felssockel vor ihnen stand. McKay linste an ihnen vorbei.
Auf einem niedrigen Felsvorsprung stand der Kasten. Er sonderte mehr Licht ab, als Sheppard erwartet hatte. Um das Ding tanzten noch mehr Leuchtkäfer. Deutlich konnte er Einzelheiten an der Außenschale des Ladegerätes sehen, etwas wie Schriftzeichen und schnittige Längs- und Querstreifen.
Aus dem geöffneten Deckel entströmte ein sanftes Licht, das beinahe pulsierte.
„Cool!" entfuhr es Sheppard.

Kurz darauf

Vashtu beugte sich über den Deckel. Sheppard beobachtete, während er noch immer das Ladegerät staunend betrachtete, wie sie eine Reihe von Zeichen sorgfältig studierte, schließlich die Hand ausstreckte und einen Punkt berührte. Beinahe sofort fiel dem Colonel auf, daß plötzlich etwas fehlte. Es dauerte allerdings ein wenig, bis ihm aufging, daß es sich um ein leises Summen gehandelt hatte, das urplötzlich ausgesetzt hatte.
„Was war das?" fragte McKay und blickte von seinem Palm-Top auf.
Vashtu richtete sich wieder auf und winkte Johnson zu. „Das Werkzeug." Dann traf sich ihr Blick mit dem von Sheppard, der sie jetzt fragend ansah. Seufzend verzog sie das Gesicht.
„Ich habe den Plasmabohrer abgeschaltet. Wir hatten doch beschlossen, das Gerät abzubauen und mitzunehmen."
Sheppard nickte, musterte die Kiste vor sich wieder aufmerksam. „Klar, wir können es nicht mit einem funktionierenden Bohrer hier herausholen, solange der aktiv ist."
Sie wandte sich wieder dem Gerät zu, berührte einen anderen Punkt.
„Ist es schwer?" erkundigte Sheppard sich, sich an den doch recht langen Weg hierher erinnernd.
„Das Gehäuse ja", antwortete Vashtu, trat zurück.Mit einem anderen, helleren Summen, fuhr etwas aus dem Kasten hoch.
Sheppard bekam große Augen.
Ein Metallgestänge, und mittendrin, wie eine Kinderwiege aufgehängt, eine Schale hoben sich aus dem Kasten.
Vashtu drehte sich um und öffnete den Rucksack. McKay stromerte immer wieder um das Ladegerät herum, tastete aufregt auf seinem tragbaren Bildschirm herum.
„Du weißt, was du tust?"
Die Antikerin hielt inne, hob dann etwas aus dem Rucksack, das aussah wie eine Kreuzung zwischen Rohrzange und Schraubenschlüssel. „Die Halterung mit den Verbindungen muß gekappt werden für den Transport, ebenso wie der Generator ausgebaut werden muß. Beides ist zu empfindlich und muß gesondert transportiert werden. Wird etwas davon zerstört oder beschädigt, haben wir ein Problem."
Sheppard nickte nachdenklich. „Na dann. Rodney, wenn Sie können, helfen Sie."

TBC ...

2 Kommentare:

  1. Hey =)
    bin wieder da ;) zwar eingentlich schon seid donnerstag abend, aber hab es nicht schneller geschafft alles zu lesen.
    In der Zeit ist ja ganz schön was passiert! Aber ein glück, dass man sheppard da unbeschadet wieder herausbekommen hat. Auch wenn ich erst ziemlich erschroclen war, als vashtu da einfach wieder zusammengeklappt ist. Sie ist aber ja wieder schnell zu kräften gekommen und hat dadurch soga rodney geholfen =)
    Aber ronon ist weg!? das kann er doch nciht einfach machen! :( atlanits braucht ronon doch...
    Ich hoffe mal, dass er es sich noch anders überlegt und wieder zurück kommen wird.
    Vashtu hat es sogar geschafft die adresse wieder herzustellen =) okey...mit 200 verschiedenen möglichkeiten, aber das ist doch schon mal was und nun sind die ja auch auf dem richtigen planeten gelandet!
    Nur das Basisschiff, dass da rumschwirrt macht mir sorgen...was ist wenn es die atlanter entdeckt und die mit den wraith konfrontiert werden!?
    wenn das gerät wirklich so empfindlich ist, wie vashtu sagt, dann kann das ganz schön böse ausgehen! denn dann wars das vielleicht mit zpm aufladen.
    und wieso hat vashtu c4 mitgenommen?? obwohl, wenn die wirklich noch auf wraith treffen, dann kann ich mir vorstellen, dass die es wirklich gut gebrauchen könnten ;)
    LG Sabrina

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  2. Hey, schön daß du wieder da bist. Wars denn ein gelungener Ausflug?
    Zu deinem Kommi: Ja, Vashtu kippt immer um, wenn sie ihre Heilkräfte einsetzt, irgendeine Nebenwirkung müssen die Wraithzellen ja haben auf ihr ATA-Gen, also hatte ich mir das (mit teils sehr bösen Nebenwirkungen) ausgedacht. Und so schnell war sie nicht wieder fit, nur muß man ihre große Klappe wohl noch extra totschlagen ...
    Sagen wir, Ronon und Vashtu werden nie beste Freunde, auch wenn sie sich noch so pflegeleicht ihm gegenüber verhält. Ein bißchen gekränktes männliches Ego, sowas merkt sich auch ein Neandertaler seehr lange (man merkt, ich mag Ronon nicht).
    Ja, das Ladegerät ist so empfindlich, wie Vashtu es sagte, darum müssen sie exstremst vorsichtig sein. Und, hey, Kompliment, dir sind die Wraith nicht entgangen! Ging mir bisher bei den meisten Lesern so. *grins* Ja, du könntest mit deiner Vermutung recht haben, was ein ... Treffen zwischen Atlantern und Wraith angeht. Manchmal hat Vashtu da irgendwie den sechsten Sinn ...

    Dank dir für den ausführlichen Kommentar. Den nächsten Part stelle ich vielleicht morgen ein - bin noch nicht ganz mit der Überarbeitung fertig.

    Bis denne
    Ramona

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