05.03.2010

Probleme III

Vashtu lehnte nachdenklich an der Brüstung und reckte die Nase in den Wind, der die salzige Luft des Meeres mit sich trug.
„Du mußt verstehen, daß ich ... Ich wünsche dir wirklich alles gute, aber ..." John stockte und legte ihr eine Hand auf die Schulter, was sie aufsehen ließ. „Ich denke, ich kenne dich ganz gut, Vash." Seine Stimme klang nun zärtlich. „Und wenn ich eines in meiner Zeit bei der Air Force gelernt habe, dann daß: man sollte nie zu unabhängig sein. Und genau das bist du. Es wird nicht gutgehen, glaube mir."
„Ich habe das Angebot bereits angenommen. Ab nächster Woche bin ich ein Major der Air Force, John. Ich kann und will nicht zurück. Vielleicht geht es auch gut. Landry und ich kommen sehr gut miteinander aus, ebenso wie General O'Neill und ich." Sie sah wieder auf den weiten Ozean hinaus. „Ich habe mir das sehr gut überlegt, glaube mir. Ich treffe keine leichtfertigen Entscheidungen mehr. Und ich sehe es als Chance."
„Landry wird nicht für immer Leiter des SGC sein, Vash", warf John ein.
Vashtu runzelte die Stirn. „Vielleicht habe ich mich dann aber schon so festgesetzt im Center, daß ... Verdammt, John! Ich wollte von diesem dämlichen Stuhl weg!" Sie sah wieder auf, das Kinn trotzig vorgereckt. „Ich bin niemand, der gern auf dem Abstellgleis steht. Und der Stuhl auf Antarktica ist genau das. Ich bin einmal dort gewesen, ich muß das nicht noch einmal." Die Wahrheit würgte sie, doch sie wollte sie nicht aussprechen. Wieder blickte sie auf den Ozean hinaus.
John seufzte. „Ich hoffe nur, du weißt, was du tust. Ich sehe das anders, und auch Elizabeth ist da meiner Meinung. Du hättest Zivilistin bleiben sollen, selbst wenn du dann nicht hättest fliegen dürfen. Was ist denn so schlimm an dem Kontrollstuhl? Du hast, im Gegensatz zu mir, sogar eine überreichliche Bewaffnung. Wir müssen immer noch um jede Drohne kämpfen."
Vashtu preßte die Lippen fest aufeinander und senkte den Kopf. Seine Hand schob sich zärtlich unter ihr Kinn und hob es wieder an. Liebevoll blickte er ihr in die Augen.
„Was war los?" wisperte er mitfühlend.
Vashtu sah ihn an, und sie wußte plötzlich, daß er der einzige Mensch im ganzen Universum sein würde, der zumindest ansatzweise verstehen konnte, was sie bedrückte.
„Der Kontrollstuhl auf Antarktica ist mehr als nur eine Waffenplattform meines Volkes", begann sie schließlich zögernd zu berichten. „Dr. Jackson und ich fanden heraus, daß es ... Der Rat hat die Experimente hier abbrechen lassen, um sie an anderer Stelle fortzuführen. Unmenschliche Experimente, John! Sie hatten eine eigene Stadt, irgendwo weit abgelegen von allem."
John runzelte die Stirn und hörte ihr aufmerksam zu.
„Vineta, so hieß diese Stadt. Sie lag in einer kleinen Galaxie und war nur von Atlantis aus zu erreichen", fuhr Vashtu fort. „Und dort ... Die Wissenschaftler von Vineta schufen eine künstliche Rasse."
Sein Blick glitt nachdenklich ab. „Du meinst Asuraner?" fragte er.
Sie packte seinen Arm und klammerte sich daran fest, als könne er ihr Halt geben. „Nein, keine Asuraner. Etwas anderes, etwas schreckliches, was sie gegen die Wraith einsetzen wollten."
Er sah sie wieder an. „Hat es geklappt?"
Sie schüttelte unmerklich den Kopf. Seine Augen schlossen sich resignierend.
„Die Devi, dieses neue Volk, erhob sich gegen die Bewohner von Vineta und löschte fast die ganze Bevölkerung aus. Nur einige wenige konnten entkommen und flohen mit der Aurora."
Seine Kiefer spannten sich an.
„Ja, das war die Botschaft, die ihr nicht finden konntet. Es gab sie nicht, John, zumindest nicht so, wie ihr vermutet habt. Das Oberhaupt der Stadt war in der Aurora. Dieses Oberhaupt war die Botschaft an den Rat von Atlantis. Das war die geheime Schwäche der Wraith."
Seine Augen öffneten sich wieder. Sinnend musterte er ihr Gesicht. „Aber das war nicht alles, richtig?" wisperte er.
Vashtu nickte, preßte kurz die Lippen aufeinander. „Das war nicht alles, du hast recht. Die Devi konnten nur entstehen, weil ... Der Rat gab meine Forschungsergebnisse an Vineta weiter, John. Und zumindest kurz vor dem Untergang der Stadt war mein Vater dort. Ich bin schuld an dem, was in Vineta geschah!"
Er starrte sie ungläubig an. „Was?"
Sie nickte. „Die Wissenschaftler wandelten meine Gentherapie ab und schufen so die Devi, eine Kreuzung aus Menschen und Insekten. Die Devi sollten die Antwort auf die Wraith sein. Aber dazu ist es nie gekommen."
Er runzelte die Stirn, hielt ihren Blick gebannt. „Du glaubst doch nicht wirklich, daß ausgerechnet du schuld an dem Versagen der Wissenschaftler deines Volkes bist. Vash! Sie hätten auch ohne dich irgendwann einen Weg gefunden, diese ... diese Devi zu erschaffen!"
„Aber nicht so schnell", behaarte sie.
John ließ ihr Kinn los, packte sie an der Schulter und riß sie richtig herum. Dabei starrte er sie durchdringend an. „Diese Stadt ging unter, weil die Wissenschaftler nicht einschätzen konnten, was sie da hervorgebracht hatten. Denkst du, auf der Erde gibt es keine ähnlichen Geschichten? Lies nach, was die Väter der Atombombe für Schuldgefühle hatten nachdem diese eingesetzt worden war. Es hätte auch leicht schiefgehen können. Du bist nicht schuld! Hast du das verstanden?" Er atmete tief ein. „Und wenn das wirklich dein vornehmlicher Grund ist, in die Army einzutreten ... Verdammt! Ich würde es dir gönnen, wenn du Erfolg hättest, und das weißt du wahrscheinlich ebenso gut wie ich. Aber Tatsache ist nun einmal, Leute wie wir beide haben es in der Armee verdammt schwer. Ich will nicht, daß du, weil du dir Vorwürfe machst, einen riesigen Fehler begehst. Hast du diese Sache überhaupt jemandem erzählt?"
„Nicht alles." Vashtu senkte den Kopf.
John zog sie an sich und umarmte sie wieder. „Du bist nicht schuld, hörst du? Und wenn ich dir das jeden Tag hundert Mal sagen muß, es wird sich daran nichts ändern!" Seine Stimme klang sanft aber bestimmt. Er küßte ihr strubbeliges Haar. „Denk nicht mehr daran. Und wenn du wieder auf der Erde bist, gehst du zu Landry und sagst ihm, du hast deine Entscheidung geändert. Mach keinen Fehler, Vashtu, ich bitte dich!"
Unwillig machte sie sich von ihm los, trat einen Schritt zurück. „Ich werde nicht zurücktreten, John. Ich kann es nicht mehr. Muß ich noch einmal nach Antarktica, werde ich verrückt, verstehst du? Selbst wenn ich den Steuerkristall nicht mitnehme, ich weiß, was in den Speichern dieses verdammten Außenpostens verborgen ist. Ich habe die Daten gelesen, John! Ich weiß, an was Vineta gearbeitet hat, und ich weiß, womit sie gearbeitet haben. Denkst du, als ich die Gentherapie entwickelte, hatte ich an eine solche Verwendung gedacht? Ich wollte nur, daß wir uns endlich gegen die Wraith wehrten!"
John hob die Hände und sah sie eindringlich an. „Wenn du im Kampf gegen die Ori draufgehst, weil du in einer F-302 geflogen bist, denkst du, dir wird es dann besser gehen? Sag irgendjemandem, was in diesen Speichern auf Antarktica steckt, Vash, ich bitte dich. Das SGC wird sie irgendwie abtransportieren lassen, wenn es sein muß. Aber setz dich nicht in einen Jäger und versuch die Heldin zu spielen. Nach allem, was ich gehört habe, sind die Ori auf jemanden wie dich mehr als schlecht zu sprechen. Die werden dich nicht nur töten, die werden dich atomisieren, daß auch nicht das kleinste bißchen von dir übrig bleibt. Denkst du, ich möchte, daß irgendwann ein Offizier des Ministeriums vor meiner Tür steht und mir eine Fahne bringt?"
„Ich denke, ich kann diese Gefahr sehr gut einschätzen, John", entgegnete sie. „In einer F-302 kann ich es mit den meisten erfahrenen Kampfpiloten aufnehmen. Außerdem ist noch immer nicht klar, ob ich überhaupt fliegen soll nach meinem Militäreintritt. Es kann genausogut sein, daß alles so bleibt, wie es ist und worüber der Handel läuft. Eine Woche im Monat Atlantis, den Rest der Zeit im SGC. Daran ist doch nichts verkehrtes."
John sah sie eindringlich an. Seine Kiefer mahlten. „Du hast noch nie einem Prior gegenübergestanden, wenn ich deine Worte richtig interpretiere, oder?" fragte er nach einer kleinen Weile.
Vashtu stutzte, schüttelte den Kopf. „Was hat das damit zu tun?" fragte sie verblüfft. Dann schoben sich ihre Brauen wieder zusammen. „Oh nein, so nicht, John Sheppard! Ich lasse mich von dir nicht unter Druck setzen. Ja, ich habe noch nie einem Prior gegenübergestanden. Und? Ich weiß, daß ich gegen alles andere, was mir begegnet ist, bestanden habe. Ich habe selbst Kolya überlebt!"
„Da wärst du beinahe draufgegangen. Und ich möchte nicht wissen, was sonst noch geschehen ist, wovon ich keine Ahnnung habe", entgegnete er.
Vashtu kreuzte die Arme vor der Brust, als suche sie Abstand von ihm. Und, wenn sie ehrlich sein wollte, so war es auch. „Es ist eine Menge passiert, wenn du es genau wissen willst! Und ich habe alles überlebt. Ich habe SG-27 von einem Chaotenhaufen zu einem Team geformt - ganz im Gegensatz zu dir!"
„Ich hatte einen verdammten Einsatz mit diesen beiden Fachidioten. Ich konnte mich ja kaum an ihre Namen erinnern!" verteidigte er sich.
Vashtu sprang sofort darauf an. „Soweit ich weiß, hast du dir aber auch nicht die leiseste Mühe gegeben, sondern die ganze Zeit deinem McKay nachgetrauert!"
„Und was ist mit dir und Babbis? Du setzt doch jetzt schon deine Karriere aufs Spiel, damit er in deinem Team bleiben kann!" John schüttelte den Kopf. „Und dann hälst du mir soetwas vor? Und was ist mit deinem neuesten Hobby? Wer von uns beiden nimmt denn irgendwelche Geräte und Motoren in seinem Büro auseinander? Und, vor allem, mit wem? Ich lasse Rodney zumindest machen! Du mußt dich ja auch noch einmischen!"
Vashtus Augen glühten vor Wut auf. „Ich BIN Wissenschaftlerin, John Sheppard! Ich weiß, was ich tue, verdammt! Du bist doch nur der typische Pilot mit deinem, dieses Knöpfchen drücken, jenen Hebel betätigen. Ich will wissen, wie das alles zusammenhängt. Und das unterscheidet uns beide wohl auch."
Triumph leuchtete in seinen Augen. „Und wie willst du deinen Wissensdurst stillen, wenn du erst Pilotin bist? Kannst du mir das sagen? Üblicherweise bist du nämlich dazu da, genau die Schalter und Knöpfe zu bedienen und sonst nichts zu machen! Für die Technik sind die Techniker zuständig und nicht die Piloten. Ich habe mit Mitchell über euer Manöver gesprochen, Vashtu Uruhk. Er hat mir sehr genau mitgeteilt, was du alles an einer F-302 angerichtet hast - an einer!"
„Und ich habe sie auch wieder zum Laufen gekriegt", fauchte sie ihn an. „Würdest du das auch?"
„Darum geht es nicht, und das weißt du auch sehr genau!"
„Doch, es geht genau um das. Das ist es nämlich, was euch alle von Anfang an fasziniert hat an mir. Nicht mein Wissen, oh nein, nicht das was ich bin. Meine Art, mit den Dingen umzugehen, die hat es euch allen angetan!"
John rang in hilfloser Wut die Hände, beugte sich mit langem Hals über sie. „Und darum willst du dich umbringen lassen? Um zu beweisen, daß du mehr kannst, als mit Technik umzugehen? Du bist verrückt, Vashtu!"
„Das bin ich nicht!"
„Dann solltest du dir sehr genau überlegen, was du willst. Willst du tatsächlich als Opferlamm zu den Ori gehen? Willst du das? Dann viel Spaß! Aber ich werde mir das nicht mitansehen, hast du verstanden? Wenn du es anders nicht lernen willst, dann eben so!"
Vashtu reckte nun ihrerseits den Hals, erwiderte sein Starren. „Du bist hier doch weit vom Schuß, Lt. Colonel John Sheppard. Du hast es dir hier doch richtig gemütlich gemacht und willst gar nicht mehr weg! Für dich ist dieser Handel doch geradezu perfekt: Die Stadt, die du zu deiner Heimat erkoren hast und die Frau, von der du behauptest, du würdest sie lieben, und die auch nur eine Woche im Monat, während du dich den Rest der Zeit anderweitig vergnügen kannst. Absolut perfekt für einen Gockel wie dich!"
„Ich bin ein Gockel?"
„Wer flirtet denn mit jedem weiblichen Wesen, das auch nur am Horizont auftaucht?"
„Du bist eifersüchtig!" Er wich zurück.
„Das bin ich ganz sicher nicht, John Sheppard, ganz sicher. Aber wenn du es so haben willst, bitte sehr. Ich werde dir nicht im Wege stehen! Ich gehe meinen Weg auf der Erde, nicht in deiner heißgeliebten Pegasus-Galaxie! Und ich muß sehen, wie ich mit diesem Leben auf der Erde zurechtkomme. Und genau aus diesem Grund werde ich nicht zurücktreten und brav weiter deine Lückenbüsserin spielen! Ich gehe meinen eigenen Weg, ob es dir nun paßt oder nicht!"
John starrte sie eine ganze Weile nur wortlos an, dann richtete er sich wieder auf und wandte sich ab. „Dann dürfte wohl alles zwischen uns gesagt sein."

***

Einen Tag später

„Was muß man eigentlich tun, damit ihr zwei euch nicht in den Haaren liegt, mh?" Carson Beckett umarmte sie kameradschaftlich, hielt sie dann von sich und sah sie fest an. „Mach dir nicht so viele Sorgen, Vashtu, hörst du? Das wird sich schon wieder einrenken."
Sie sah ihn mit traurigem Augen an, dann nickte sie. „Danke, Carson. Du hast schon so viel geholfen. Ich wüßte nicht, wie ich dir das je danken soll."
Der Schotte lächelte versonnen. „Sagen wir, mein Dienst als Liebesbote für euch beide bringt auch mir eine gewisse Befriedigung. Das reicht mir."
Sie nickte bitter. „Und du bist weiter einsam. Es tut mir leid für dich."
„Mach dir darum keine Sorgen, Vashtu." Beckett machte kurz Babbis Platz, der den Jumper besteigen wollte mit düsterer Miene.
„Es tut mir leid, daß ich in dir nur einen Freund sehen kann. Aber wahrscheinlich den besten Freund, den ich je hatte, falls dich das tröstet."
„Na, das ist doch schon einmal etwas." Beckett drückte sie wieder kurz an sich, dann trat er zurück. „Und jetzt solltest du sehen, daß du über die GateBridge kommst, ehe Landry noch ein Rettungskommando ausschickt, um dich wieder zurückzuholen. Die Pegasus-Galaxie scheint ihm für dich zu gefährlich."
Vashtu senkte den Kopf. „Ja, ich weiß. Auch wenn ..." Sie stockte und seufzte schwer.
„Laß dich nicht unterkriegen und vertrau mir. Einen letzten Dienst werde ich euch beiden noch erweisen, Vash, und wenn es das letzte ist, was ich je tun werde", sagte der Schotte mit entschlossener Miene. „Euch beide zusammenzubringen war bisher schon eine harte Arbeit für einen Aushilfsarmor wie mich. Euch die Köpfe ein wenig zurechtzurücken erscheint mir da noch die wesentlich leichtere Übung."
„Du bist auch gegen die Air Force, Carson", warf Vashtu mit einem traurigen Lächeln ein.
Beckett zuckte mit den Schultern. „Einen letzten Dienst für zwei dickköpfige Liebende." Er hob einen Finger. „Was deinen Militäreintritt angeht, so halte ich mich da heraus. Du kennst meine Meinung, aber ich bin gern bereit, mich vom Gegenteil überzeugen zu lassen. Also streng dich an, Major Vashtu Uruhk."
„Das werde ich tun, Carson." Wieder sandte sie ihm ein trauriges Lächeln.
„Was deine Beziehung zu John Sheppard angeht ... nun, ich denke, ihr beide seid erwachsen genug, um das letztendlich unter euch zu klären. Und genau darum sage ich, ich werde euch beiden noch einen letzten Dienst erweisen, und zwar gleich nach deinem Aufbruch. Wenn der scheitert ... kann auch ich nichts mehr tun und nur hoffen, daß ihr doch wieder zusammenfindet." Er trat noch einen Schritt zurück. „Und jetzt ab mit dir, baldiger Major. Du hast dein Team gerettet, das ist doch etwas."
Vashtu nickte, bestieg jetzt wirklich die Rampe. Dann drehte sie sich noch ein letztes Mal um und sah sich in der Jumperbase von Atlantis um, während die Heckklappe sich schloß.

***

„Verzeihen Sie meine Wortwahl, John, aber Sie sind ein Idiot", wandte Carson Beckett sich an den militärischen Leiter der Atlantis-Expedition.
Der blinzelte irritiert, während er sich sein T-Shirt wieder überstreifte. Verwirrt drehte er sich zu dem kleineren Mediziner um. „Wie bitte?"
Beckett sah ihn mit gekreuzten Armen herausfordernd an. „Da gibt es wahrscheinlich die faszinierendste Frau des ganzen Universums, die ausschließlich an Ihnen interessiert ist, und Sie lassen sie einfach so auflaufen und trennen sich von ihr. Ich nenne das schlicht Dummheit."
John hob die Brauen. „Vashtu Uruhk?"
Beckett nickte. „Sie haben sie nicht gesehen, als sie zurückgeflogen ist über die GateBridge. Ich dagegen schon. Sie wollte einige Zeit mit Ihnen verbringen und hatte bei Landry zwei Tage herausgeschlagen. Und was machen Sie? Sie streiten sich mit ihr und gehen ihr dann aus dem Weg."
John schob unwillig die Brauen zusammen. „Das ist meine Sache, Doc." Er griff nach seiner Jacke. Diese Routineuntersuchung war in seinen Augen ohnehin vollkommen überflüssig. Er hätte gar nicht herkommen sollen.
„Wenn ich das bis jetzt richtig verstanden habe, lieben Sie Vashtu, John. Und ich kann Ihnen versichern, sie liebt Sie auch, von Anfang an."
„Dann hätte sie ja nicht diesen Unsinn anstellen brauchen. Vashtu und die Air Force! Carson, ich bitte Sie!" Er drehte sich jetzt doch wieder um und schüttelte den Kopf. „Da hätte ich auch gleich McKay zum Kindergärtner machen können für die Athosianer!"
„Vielleicht steckt aber mehr dahinter, haben Sie darüber schon einmal nachgedacht?" Beckett wandte sich seinen Instrumenten zu und begann sie zu sortieren, als sei das Gespräch für ihn beendet. Dann aber hielt er inne und drehte sich wieder zu ihm um. „Was war, als diese Sache mit Kolya passierte?"
John zuckte zusammen.
Das würde er wohl sein Lebtag nicht mehr vergessen können. Vashtu, wie sie immer älter und schwächer wurde, und ihm waren die Hände gebunden. Er hatte ihr nicht helfen können, bis es fast zu spät war. Und dann ... Diese Mumie! Dieses entsetzliche Alter, und sie hatte trotzdem noch einen letzten Lebensfunken in sich getragen.
Er hatte geglaubt, das nicht ertragen zu können. Er hatte geglaubt, sich abwenden zu müssen. Doch er hatte es nicht gekonnt. Es war immer noch Vashtu gewesen, die da auf dem Boden lag und um ihr Leben kämpfte. Das Leben, worauf sie so lange hatte warten müssen.
Zehntausend Jahre war sie alt, er dagegen ... nun, war er in ihren Augen eigentlich überhaupt schon erwachsen? Für ihn war dieses Alter nie ausschlaggebend gewesen, höchstens, um andere von ihr zu überzeugen. Aber niemals hatte er sich damit auseinandergesetzt, bis zu diesem einen Moment.
John runzelte die Stirn und senkte den Blick.
„Daß Sie nicht weggesehen haben, hat ihren Lebensmut in diesem Moment gestärkt, wissen Sie das, John?" fuhr Beckett fort, in der offenen Wunde zu wühlen.
Als sie damals wieder zu sich gekommen war, immer noch gezeichnet von einem unglaublichen Alter, hatte er sich bei ihr niedergekniet und ihren Kopf gehalten. Er hatte in ihren Augen gesehen, wer sie war, ansonsten hätte er sie noch immer nicht erkennen können. Doch diese Augen ... Es war Vashtu gewesen, die ganze Zeit über. Diese vertrocknete Mumie mit einem letzten Hauch Leben, diese uralte Frau, deren Kopf er in seinem Schoß gebettet hatte, und dann, irgendwann, wieder die junge Vashtu mit den tintenschwarzen, strubbeligen Haaren, deren Frisur so sehr an die seine erinnerte.
Er hatte ihre Verwandlung mitangesehen. Er hatte gesehen, wie die Wunden sie schmerzten, wie das Blut wieder zu fließen begann. Nicht einen Moment hatte er wegsehen können. Gleich, was er da vor Augen gehabt hatte, es war immer Vashtu gewesen, niemand anderes. Und sie war schön, für ihn war sie schön, und es war ihm vollkommen gleich, wie alt oder jung sie war. Es war Vashtu, seine Vashtu, die er nie hatte hergeben wollen, die ihn aber doch verlassen hatte.
„Wenn Sie nicht bei ihr gewesen wären, sie hätte es nicht geschafft. Wir waren zu spät in der Zelle."
John schloß die Augen und biß sich auf die Lippen.
Beinahe konnte er ihren Körper fühlen, wie er sich an seinen drängte. Beinahe konnte er ihre Augen sehen, die Liebe in ihnen. Diese Liebe, die allein ihm gehörte.
Plötzlich ging ein Ruck durch seinen Körper. Er sah wieder auf und starrte Beckett an. „Wie meinen Sie das? Sie sagten damals doch, sie hätte noch eine Stunde", fragte er verwirrt.
Der Schotte nickte. „Ich konnte nur schätzen. Als wir in der Zelle ankamen, war es aber eigentlich schon zu spät. Nach meiner Kenntnis hätte sie nicht wieder zu sich kommen dürfen, John. Sie hat es dennoch getan - für Sie! Alles, was sie bisher getan hat, hat sie mit ihren Gedanken bei Ihnen getan." Er seufzte und neigte den Kopf leicht nach vorn. „So etwas ist mir noch nie untergekommen, das muß ich zugeben. Aber doch ... Wenn es je zwei Wesen gegeben hat, die füreinander bestimmt waren, John, dann sind sie beide es."
„Aber ..." Er schloß den Mund und sann den Worten des Mediziners nach.
„Ich habe mich in der Zeit mit Vashtu angefreundet, die sie jetzt schon auf der Erde lebt", fuhr Beckett fort, sah wieder auf. „Sie selbst begreift es nicht einmal richtig, John, aber es ist wirklich so. Sie hat sich verändert, das haben Sie auch gesehen und bemerkt. Als sie damals erwachte, war es wirklich unheimlich mit ihrer Ähnlichkeit. Inzwischen aber ... Vashtu ist etwas anders geworden als Sie, sie trifft nicht immer die gleichen Entscheidungen, sie geht nicht immer die gleichen Wege. Was für Sie vielleicht eine Sackgasse ist, muß es für Vashtu noch lange nicht sein. Alles, was sie getan hat, alles, was sie tut, tut sie mit ihrem Unterbewußtsein bei Ihnen, John. Ich kann das spüren, wenn ich auch nicht weiß wie."
Er lachte bitter auf. „Und warum heißt es dann ständig, wir beide zusammen wären der Untergang für Atlantis?"
„Warum wurde ihr dieses Angebot gemacht, John? Warum soll sie nach Atlantis kommen?" hielt Beckett dagegen. Beschwörend hob er die Hände. „John, denken Sie doch einmal nach! Wo wären Sie, wenn Sie nicht zur Air Force gegangen wären? Vielleicht wird sich Vashtu einmal eine ähnliche Chance bieten, wer kann das sagen? Vielleicht werden Sie beide doch eines Tages akzeptiert werden." Er lächelte wieder. „Der Untergang für Atlantis?" wiederholte er dann und schüttelte den Kopf. „Nein, sie beide sind die Hoffnung für neue Welten, John. Vashtu mit ihrem Wissen und ihrer Leidenschaft, und Sie mit Ihrem Können und Ihrer Intuition. Man fürchtete zu Recht, was herauskommen könnte, wenn sie beide damals zusammen geblieben wären. Aber das ist über ein Jahr her. Inzwischen hat sich einiges geändert, John, Vashtu hat sich geändert. Und sie hat es sich selbst nicht leicht gemacht, glauben Sie mir."
Er schluckte, wandte sich wieder ab.
Nein, er konnte nicht bereuen, was er ihr an den Kopf geworfen hatte. In die Army einzutreten, weil man sich schuldig fühlte an etwas, was vor über zehntausend Jahren geschehen war. Das war einfach lächerlich!
„Sie fürchtet den Stuhl auf Antarktica, wußten Sie das?" fragte Beckett unvermittelt.
John stutzte. Waren seine Gedanken so offenkundig lesbar? Oder bewies der kleine Mediziner wieder einmal sein riesengroßes Einfühlungsvermögen?
„Sie hat ... einen Grund für diese Furcht", antwortete er zögernd. „Zumindest denkt sie das."
„Und Sie denken das nicht?"
Er drehte sich wieder um und fixierte den Mediziner. „Was wollen Sie damit sagen?"
Beckett sah ihn weiter unverwandt an. „Daß vielleicht nicht alles Einbildung ist, nur weil Sie nicht davon überzeugt sind, Colonel, das meine ich. Sie sollten versuchen sie zu verstehen und sie nicht von sich stoßen. Sie haben schon einmal bewiesen, daß Sie dazu in der Lage sind. Warum nicht jetzt? Warum sperren Sie sich so sehr gegen diese Lösung?"
„Weil Vashtu nicht geeignet für die Army ist, darum!" John ballte hilflos die Hände zu Fäusten. „Sie ist zu eigenwillig, verdammt! Die Air Force wird sie verderben."
„Dann geben Sie zu, daß Ihre Entscheidung falsch gewesen ist?"
„Was hat das damit zu tun?" Hilflos schoben sich seine Brauen wieder zusammen.
„Sie sagten doch selbst, daß sie zwei sich ähnlich sind. Also liegt dieser Schluß nahe", bohrte Beckett weiter in der Wunde.
John seufzte, zwang sich, sich zu entspannen. „Meine Entscheidung war richtig, Vashtus ist es nicht. Ich weiß, wovon ich spreche, Doc, das können Sie mir glauben."
„Sicher? Wollen Sie tatsächlich etwas aufs Spiel setzen, daß so tief in Ihrer Seele rumort, Colonel? Wollen Sie tatsächlich Vashtu verlieren, nach allem, was Sie für sie riskiert haben, um Ihren eigenen Dickkopf durchzusetzen?"
„Das perfekte Paar, von dem Sie da gerade gesprochen haben?" Ein bitteres Lächeln erschien auf seinen Lippen. Langsam schüttelte er den Kopf. „Sie kennen mich nicht, Carson. Vielleicht glauben Sie, Sie würden mich kennen. Aber Sie tun es nicht, glauben Sie mir. Ich glaube nicht an dieses Märchen."
„Dem wäre ich nicht so sicher wie Sie." Beckett drehte sich nun doch wieder um und sortierte seine Instrumente weiter. „Ich würde diese Chance nicht einfach wegwerfen, wenn ich an Ihrer Stelle wäre, John. Aber Sie müssen selbst wissen, was Sie tun."
„Das weiß ich auch!" Damit marschierte er aus der Krankenstation heraus. Doch in seinem Magen blieb ein flaues Gefühl.
Das perfekte Paar, wer träumte nicht davon, einen Partner zu finden, der absolut richtig für ihn war? Die Zukunft der Galaxis? Warum dann diese ganzen Machtspielchen des Militärs? Warum dieses strikte Verbot der Kontaktaufnahme?
Gern, viel zu gern, hätte John Beckett recht gegeben, aber er wußte im Moment selbst nicht mehr, was er glauben sollte. Er wußte nur, er wollte Vashtu nicht wirklich verlieren.

***

Tom wartete vor der Tür, als er Schritte von unten hörte. Er trat an das Geländer und blickte nach unten. Erleichtert seufzte er, als er erkannte, daß es Vashtu war, die die Außentreppen hinaufkam.
Als sie am oberen Absatz angekommen war, sah sie ihn überrascht an. „Tom?" Sie schluckte und kramte sehr konzentriert in ihrer Jackentasche. „Was machst du denn hier?"
„Ich wollte mit dir sprechen", sagte er. „Es ist da etwas ... Trittst du in die Army ein?"
Vashtu stutzte, sah wieder auf. „Was?"
Tom erleichterte über ihre Reaktion. Ein nervöses Lächeln stahl sich auf sein Gesicht. „Dann ist es ja gut", seufzte er.
„Ich bin ab nächstem Monat Major der Air Force. Aber woher wußtest du das?" Sie trat an ihm vorbei und steckte den Schlüssel ins Türschloß.
Tom blieb wie erstarrt stehen und atmete einige Male tief ein. Sein Blick irrte unstet hin und her.
Waren sie hier? Verbargen sie sich hinter irgendeinem der anderen Fenster? Schossen sie gerade wieder Fotos von ihnen beiden?
„Ich habe eigentlich keine Zeit, aber ... Komm doch kurz rein", schlug Vashtu vor.
Tom leckte sich nervös über die Lippen, dann nickte er und folgte ihr in ihr Apartment.
Im Wohnraum roch es schwach nach Alkohol und kalten Kaffee. Drei benutzte Tassen standen auf ihrem niedrigen Tisch.
Tom sah sich aufmerksam um, konnte aber nichts feststellen.
„Also?" Vashtu lehnte sich über den Küchentresen und sah ihn auffordernd an. „Woher weißt du, daß ich in die Air Force eintrete?"
Erschrocken zuckte er zusammen.
Wenn sie abgehört wurden, würde das sicher ... Er konnte es ihr nicht sagen, ging ihm plötzlich auf. Er selbst war auch in Gefahr, nicht nur sie.
Aber wenn er mit dem NID zusammenarbeitete, würde weiß Gott was geschehen. Vielleicht wollten die Vashtu töten. Entschlossen genug hatten sie jedenfalls auf ihn gewirkt.
„Ich ..." Sein Blick irrte wieder hin und her. Dann fiel ihm etwas ein. „Mein Vater war doch beim Militär. Er hat immer noch ganz gute Verbindungen. Daher weiß ich das."
Vashtu runzelte die Stirn. „Sagtest du nicht, dein Vater wäre tot?" Sie wandte sich ab, als ihr Wasserkocher zu blubbern begann.
„Ja, ja, du hast recht. Aber ich kenne noch einige seiner ... Kameraden." Tom biß sich auf die Lippen, trat an den Tresen heran. „Vash, bitte sag mir eines: Gibt es nur eine wie dich?"
Sie sah auf und runzelte amüsiert die Stirn. „Was?"
„Ich habe ... da ist ... du hattest eine frische Narbe an deinem linken Oberarm, letzte Woche noch. Aber am Wochenende war sie weg."
Vashtu blinzelte überrascht, tastete unwillkürlich nach ihrem Arm. „Ach das!" Sie wehrte ab. „Kommt auf den Lichteinfall an. Meine Haut ist sehr hell, das weißt du doch. Da sind Narben nicht so gut sichtbar."
„Aber sie ist noch da?"
Sie stellte eine Tasse vor ihn auf den Tresen, nahm ihre in die Hand und nippte, nachdem sie einige Male in den Dampf gepustet hatte. „Ja, sicher. Ich gehe schon davon aus, daß sie noch da ist. Was soll das?" Sie schüttelte den Kopf und stellte ihre Tasse wieder ab. „Bist du sicher, daß alles mit dir in Ordnung ist, Tom? Du siehst krank aus."
Er schluckte, dann nickte er. „Alles in Ordnung, wirklich", murmelte er dann.
Vashtu sah ihn besorgt an. „Sicher?" fragte sie noch einmal nach.
Wieder nickte er. „Ja, ganz sicher." Er zwang sich zu einem Lächeln.
Sie erwiderte es. „Gut, das freut mich." Sie sah kurz auf ihre Armbanduhr, blickte dann wieder auf. „Ich bin für circa zwei Tage nicht in der Stadt. Wenn du möchtest, können wir uns am Wochenende einmal treffen. Ich hätte da vielleicht noch ... Es sieht aus, als hätte ich doch noch nicht so ganz überwunden, was ... mir passiert ist. Du weißt schon, was ich dir erzählt habe."
„Der Vergewaltiger? Ja, ja, das kann sein. Ich höre dir gern noch einmal zu."
„Gut, dann ... ich will dich nicht drängen, aber ..."
Tom hob die Hand und nickte. „Schon gut. Ich wollte eh nur kurz nach dir sehen. Ich habe mir Sorgen gemacht, weil ich dich so lange nicht erreichen konnte."
Sie nickte. „Schon klar. Danke dafür."
Tom sah sie noch einmal an, dann wandte er sich ab und verließ fast fluchtartig das Apartment. Erst als er in seinem Wagen saß und die Straße hinunterfuhr, atmete er etwas auf.
Aber sicher war er sich trotzdem noch immer nicht. Ihre Antworten klangen plausibel, auf der anderen Seite aber ...
Sein Leben stand auf dem Spiel!

4 Kommentare:

  1. Hey,
    das war einer meiner Lieblingskapitel. *strahl*
    Vashtu und John, wie die Kesselflicker. Die zwei können so herrlich miteinander streiten.
    Aber Vashtu ist ganz schön hart mit John umgegangen.Wirft ihn Liebschaften und so vor.
    Wenn das nicht die wahre Liebe ist, dann weiß ich auch nicht. *g*
    Nur schade, dass sie jetzt im Streit auseinander gegangen sind. Ob Beckett da noch helfen kann, er als "Aushilfsarmor" *gg*
    Aber ich denke mal, sie haben beide Recht, jeder auf seine Weise. Aber ehrlich, ich hätte sie auch lieber weiter zusammen gesehen.
    Aber man kann eben nicht immer alles haben.
    Vashtu wird ihren Weg gehen, wenn er auch nicht einfach sein wird.
    Die Gespräche zwischen John und Vashtu und auch die anderen mit Beckett, haben mir sehr gut gefallen, ich hatte den Eindruck sie direkt vor mir zu sehen. Wirklich gute Arbeit! *Daumen hoch*
    GLG Claudi

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  2. *lach* Jaja, der erste Ehekrach noch vor der Ehe. Gott, das waren noch Zeiten als ich das hier geschrieben habe. Richtig peinlich sowas! Andererseits hat es mir einen riesigen Spaß gemacht, die beiden sich streiten zu lassen. Irgendwie wars süß und ich hab die Szene mindestens tausendmal vorher im Kopfkino angesehen.
    Und Carson als Friedensstifter und Aushilfsarmor ... okay, dazu muß ich mich noch äußern (denn sonst wirst du demnächst etwas stolpern):
    Die Gesprächsszenen nach dem Streit sind aus einer anderen Story, zwar leicht überarbeitet aber dennoch der entnommen. Der Grund war/ist einfach, daß ich seinerzeit jene Geschichte nicht posten wollte, zumindest nicht öffentlich, da sie sehr persönlich ist. Da ich die Szenen aber zu gelungen fand, um sie eben komplett fallenzulassen, habe ich einige in andere Geschichten hineingewurschtelt.

    So, um das ganze zum Abschluß zu bringen ... aufgrund dessen, daß es eine "entschärfte" Fassung besagter Story gegeben hat/gibt (war noch im Cache meines Mailaccounts), werde ich eben diese mehr oder minder jugendfreie Version hier posten. Kleiner Nachteil von blogspot: ich müßte den ganzen Blog sonst für die Allgemeinheit sperren, nicht nur die eine Story. Das wäre ja nicht Sinn dieses Blogs, ergo ...
    Nenn mich prüde, daß ich es mit solchen Themen etwas zu genau nehme und dafür Gewaltszenen unzensiert lasse, aber ich denke, einige Dinge sollten nicht für jedermann zugänglich sein, zumal wenn sie doch eher privater Natur sind.

    Auf jeden Fall vielen, vielen, vielen Dank für das Lob (Wirklich gute Arbeit!) Ich glaube, ich leuchte im Dunkeln *zwinker*.

    Bis denne
    Ramona

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  3. hey =)
    oha, da hat es ja ordnetlich gekracht. Die beiden können aber auch so stur sein!
    Ich hoffe dass john jetzt noch einmal ordentlich über carsons worte nachdenkt.
    mag ja sein, dass es eine gewagte entscheidung war, dass vashtu dem militär beitritt, aber nun ist es nun einmal passiert und john sollte das akzeptiren, auch wenn es vielleicht nicht leicht ist.
    ich hoffe auf jedenfall, dass die beiden sich ganz schnell wieder vertragen, da es ja beide scheinbar ziemlich mitnimmt.
    ach mist, ich dachte tom würde mit vashtu über das geschehene reden. aber er hatte wohl zu viel angst, dass die eventuell abgehört werden.
    wenn er nur wüsste in was er da tatsächlich hereingeraten ist.
    LG Sabrina

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  4. Mann, der Streit hatts euch wirklich angetan, was? *lach* Wie gesagt, ich mag ihn auch. Die beiden können aber auch verbal aufeinander eindreschen, das ist ne wahre Pracht *hihi*.
    Carson hat nicht ganz unrecht, wenn er John seine eigene Entscheidung aufs Butterbrot schmiert. Ich denke, hier sieht John auch zum Teil immer noch sein eigenes Spiegelbild, auch wenn er das natürlich nicht zugibt. Daß Vashtu da abgeht wie eine Rakete ist klar, immerhin hat sie mit einem recht: Sie hat zu Anfang Lückenbüsser für ihn gespielt, als sie das Team übernommen hat.
    Tja, und der gute Tom ... auch ein Seelenklempner selbst ist nicht ganz gefeit, wenns um Parnoia geht. Und du hast natürlich recht, wenn er nur wüßte. Aber manchmal muß man es eben auf die harte Tour lernen.

    Dank dir für dein Comment!

    Bis denne
    Ramona

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